Der Spuk des Kropemann beim Jhangeli-Bahnhof
„Heute fahren wir Zug!“, sagt Oma und nimmt uns in Ettelbrück an die Hand. Der Zug nach Mersch steht schon bereit. Wir steigen ein und suchen uns einen Fensterplatz.
Während die Landschaft vorbeizieht, zeigt Oma nach draußen. „Früher fuhr ein Zug von Noerdingen nach Martelingen. In Niederpallen gab es einen kleinen Bahnhof, ganz alt aus der Zeit eures Uropas.“
„Können wir dort hin?“, fragt Mia ganz neugierig.
„Na klar“, lächelt Oma. „Wir nehmen einfach später den Bus.“
Nach unserer Zugfahrt fahren wir also mit dem Bus nach Niederpallen. Der alte Bahnhof steht noch da mit dicken Steinmauern und einem Zug mit Waggons. Die Mauern des Bahnhofs wirken alt, aber robust. Man kann sich gut vorstellen, wie hier früher Züge hielten: mit Pfeifen, Dampf und Menschen, die auf dem Bahnsteig winkten.
Nachdem wir uns den Bahnhof angesehen haben, spazieren wir weiter über die heutige Fahrradpiste, wo früher der Zug entlangfuhr. Der Weg führt an wunderschönen Wiesen vorbei, es duftet nach Sommer. Das Wasser in den kleinen Bächen entlang des Weges glitzert, Libellen fliegen darüber. Es ist ruhig, fast zu ruhig.
Plötzlich raschelt es im Gebüsch. Etwas Dunkles bewegt sich.
„Der Kropemann“, flüstert Emil.
Oma nickt. „Man sagt, er wohnt im Wasser und warnt Kinder, wenn sie zu nah ans Ufer gehen.“
Wir treten schnell einen Schritt zurück. Dann sehen wir, dass es zum Glück nur ein Ast war.
Wir lachen und Oma streicht Emil über den Kopf: „Wir besuchen bald das Kropemannsfest in Redingen, das ist ein tolles Straßenfest und du bekommst einen Eisenkuchen! Dann ist der Schrecken um den Kropemann schnell verflogen!“
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Der Spuk des Kropemann beim Jhangeli-Bahnhof
pdf | 9.55 MBDownload - Der Spuk des Kropemann beim Jhangeli-Bahnhof | pdf | 9.55 MBBei diesem Quiz geht es um die zwei kleinen Bahnhöfe in Niederpallen und Noerdingen. Zwischen ihnen liegt ein etwa 1,65 km langer Weg (eine Strecke), auf dem du spannende Fragen beantworten kannst.
Du kannst die Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Beachte jedoch, dass du die Strecke auch wieder zurück gehen musst.
Wenn du zu Fuß gehst, kannst du unterwegs auch das Wanderbingo ausprobieren.