Besuch in der Thillenvogtei
Ein kalter Dezemberwind weht durch das kleine Dorf Rindschleiden und der Schnee knirscht unter meinen Schuhen, als Emil und ich die kleine Gasse hochgehen. Vor uns steht ein altes Bauernhaus. „Schau mal, Emil! Das muss die Thillenvogtei sein!“
Wir drücken die schwere Holztür auf – und ich rieche sofort etwas, das mich wie ein Magnet in das Haus zieht. „Mmh, riechst du das?“, frage ich.
Emil schnuppert. „Das riecht wunderbar... “
„Wir müssen herausfinden, woher der Duft kommt!“, sage ich und wir beginnen das Museum zu erkunden.
„Oh, das Kinderzimmer!“ Es gibt eine kleine Holzwiege, Holzklötze und eine Puppe mit schiefem Lächeln. Wir streifen von einem Raum zum nächsten und fühlen uns, als hätten wir eine Zeitreise gemacht. „Wie bescheiden die Menschen hier früher gelebt haben“, denke ich und steige mit Emil die Treppe hinunter.
Emil schnuppert wieder und meint: „Die Küche kann nicht mehr weit sein!“
Und tatsächlich – im nächsten Raum ist es warm und am Tisch steht eine Frau mit einer roten Schürze. Sie lächelt. „Na, ihr beiden? Habt ihr den Weg gefunden?“
„Ja!“, rufe ich. „Wir sind dem Duft gefolgt!“
„Dann kommt her. Heute ist Nikolaustag, und wir backen ‚Boxemännecher‘. Helft ihr mir?“
Ich brauche keine Sekunde zu überlegen. „Ja, klar!“. Emil und ich kneten den weichen Teig, formen kleine Männchen und setzen Rosinen als Augen ein.
„Perfekt!“, sagt die Frau, als sie die Männchen in den Holzofen schiebt. Jetzt müssen wir warten.
Wir setzen uns ans Fenster und sehen, wie draußen der Schnee fällt. Die Frau erzählt uns, dass es den Namen Thillenvogtei schon seit über 300 Jahren gibt – wow!
Dann legt sie uns zwei goldbraune „Boxemännecher” hin. Ich beiße hinein.
„Mmh... ein toller Nikolaustag! Ich freue mich schon darauf im Frühjahr die Wanderwege zu erkunden!”
Emil nickt begeistert mit vollem Mund.
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Quiz in Rindschleiden
pdf | 6.27 MBDownload - Quiz in Rindschleiden | pdf | 6.27 MBLöse das Quiz im Museum Thillenvogtei.